NEW MEXICO – Die Gouverneurin von New Mexico, Michelle Lujan Grisham, hat am Mittwochabend die Bundesbehörden für ihre Untätigkeit im Kampf gegen die Fentanyl-Krise im Bundesstaat zur Verantwortung gezogen. In einer Pressemitteilung äußerte sie ihr Entsetzen über einen Bericht der Associated Press, der beschreibt, wie die Drug Enforcement Administration (DEA) mehrere Gelegenheiten beobachtete, bei denen 74.000 Fentanyl-Pillen in den Straßen von New Mexico landeten, ohne dass Maßnahmen ergriffen wurden.
Die Gouverneurin forderte eine umfassende Untersuchung der DEA, um die Hintergründe dieser Vorfälle aufzuklären. „Es ist inakzeptabel, dass so viele gefährliche Substanzen in unsere Gemeinden gelangen, während die zuständigen Behörden untätig bleiben“, erklärte Lujan Grisham. Die DEA steht unter Druck, ihre Strategien zur Bekämpfung des Drogenhandels zu überdenken, um die Sicherheit der Bürger zu gewährleisten.
Die Fentanyl-Krise hat in den letzten Jahren in den USA alarmierende Ausmaße angenommen, mit einem dramatischen Anstieg der Überdosierungen und Todesfälle, die mit dem Konsum dieses synthetischen Opioids in Verbindung stehen. Experten warnen, dass eine verstärkte Präsenz von Fentanyl in den Straßen noch schwerwiegendere Folgen für die öffentliche Gesundheit haben könnte, wenn nicht umgehend Maßnahmen ergriffen werden.
Quellen: KRQE News 13