US-Präsident Donald Trump hat am Dienstagabend angekündigt, die Einführung von 50% Zöllen auf eine Vielzahl kanadischer Produkte vorübergehend auszusetzen. Diese Entscheidung wurde getroffen, um beiden Ländern Zeit zu geben, ein Handelsabkommen zu finalisieren, das möglicherweise auch das umstrittene Ölpipelineprojekt Keystone XL betrifft.
Die Zölle, die ursprünglich bei Mitternacht in Kraft treten sollten, würden kanadische Exporte im Wert von rund 20 Milliarden Dollar betreffen und viele Produkte umfassen, darunter alltägliche Artikel wie Hockeyschläger. Trump erklärte, dass die Gespräche mit Kanada intensiv und entscheidend für die Verhandlungen waren.
Premierminister Mark Carney von Kanada bestätigte, dass zwar Fortschritte erzielt wurden, jedoch noch „wichtige Arbeit“ zu leisten sei. Die beiden Länder haben in den letzten Tagen intensiv verhandelt, um eine Eskalation im Handelskonflikt zu vermeiden.
Die vorübergehende Aussetzung der Zölle könnte eine vorübergehende Beruhigung der Spannungen zwischen den USA und Kanada darstellen, während beide Seiten versuchen, ein umfassenderes Handelsabkommen zu erreichen, das auch die Zukunft der Keystone XL-Pipeline betrifft, die von der vorherigen Regierung unter Joe Biden blockiert wurde.
Quellen: New York Times, BBC News, ZEIT Online, Welt Online, The Guardian