Trump und DOJ fordern Supreme Court auf, $83 Millionen Schadenersatz im E. Jean Carroll Fall aufzuheben

In einem bedeutenden rechtlichen Schritt haben Präsident Donald Trump und das US-Justizministerium beim Obersten Gerichtshof der Vereinigten Staaten beantragt, ein Urteil über 83 Millionen Dollar Schadenersatz gegen Trump im Fall der Schriftstellerin E. Jean Carroll aufzuheben. Carroll hatte Trump wegen Verleumdung verklagt, nachdem er sie öffentlich beschuldigt hatte, sie habe gelogen, als sie ihn der sexuellen Nötigung beschuldigte.

Trump und seine Anwälte argumentieren, dass das Urteil und die damit verbundenen finanziellen Konsequenzen unverhältnismäßig und ungerechtfertigt seien. Der Fall hat die gesellschaftliche Debatte über Macht, Geschlecht und den Umgang mit sexueller Gewalt in den USA neu entfacht. Viele Beobachter erwarten, dass der Supreme Court in diesem Fall ein Präzedenzurteil zur Verleumdung und zu den Rechten von Opfern sexueller Übergriffe fällen könnte.

Die Entscheidung des Obersten Gerichtshofs wird mit Spannung erwartet, da sie weitreichende Auswirkungen auf zukünftige Verleumdungsfälle und das Recht auf freie Meinungsäußerung haben könnte. Die Diskussion über die Rolle der Justiz in politischen und gesellschaftlichen Konflikten wird in den kommenden Wochen weiter an Intensität gewinnen.

Quellen: ABC7 New York, ABC7 Los Angeles, ABC7 Chicago, 6ABC Philadelphia