Die US-Einwanderungsbehörde ICE plant, ihre Mitarbeiter künftig mit Elektroschock-Handschuhen auszustatten, was für große Empörung sorgt. Die Maßnahme soll dazu dienen, die Kontrolle über Migranten zu verstärken, die auf dem Weg durch die USA sind. Kritiker warnen jedoch vor dem Missbrauch solcher Technologien und den potenziellen Gefahren für die Menschenrechte.
Die Generalstaatsanwältin von New York, Letitia James, hat bereits angekündigt, rechtliche Schritte gegen diese Pläne einzuleiten. Sie argumentiert, dass der Einsatz von Elektroschock-Handschuhen nicht nur unmenschlich, sondern auch rechtlich bedenklich sei. James fordert eine sofortige Überprüfung und ein Moratorium für den Einsatz solcher Technologien durch die ICE.
Diese Entwicklungen kommen zu einem Zeitpunkt, an dem die US-Einwanderungspolitik bereits stark umstritten ist. Die Einführung solcher Maßnahmen könnte das Vertrauen in die Behörden weiter untergraben und zu einem Anstieg der Spannungen zwischen den Behörden und der Zivilgesellschaft führen.
Quellen: ZEIT Online