In einer wegweisenden Entscheidung hat der Oberste Gerichtshof der USA in einer 6-3 Abstimmung entschieden, dass ein Rastafarian, dessen Haare in einer Louisiana-Gefängnisanstalt gegen seinen Willen rasiert wurden, keine Klage gegen die Gefängnismitarbeiter einreichen kann. Der Mann hatte über 20 Jahre lang seine Haare wachsen lassen, was Teil seiner religiösen Praktiken war.
Die Entscheidung des Gerichts könnte bedeutende Auswirkungen auf die Rechte von Gefangenen und deren religiöse Freiheiten haben. Der Fall wurde unter einem Bundesgesetz behandelt, das darauf abzielt, die Religionsfreiheit von inhaftierten Personen zu schützen. Kritiker sehen in dem Urteil einen Rückschlag für die Rechte von Gefangenen in den USA.
Quellen: The Guardian