US-Vizepräsident JD Vance hat sich entschlossen für das Iran-Abkommen von 2015 ausgesprochen, trotz anhaltender Kritik. Vance betonte, dass das Abkommen eine wichtige Grundlage für die Stabilität in der Region sei und dass die gegenwärtige Zuspitzung im Iran-Konflikt vermeidbar gewesen wäre. Diese Verteidigung des Abkommens fällt in eine Zeit, in der Vance als möglicher Präsidentschaftskandidat für die Wahlen 2028 gehandelt wird.
Der Iran-Konflikt hat sich in den letzten Wochen verschärft, insbesondere nach der Aufhebung der US-Blockade gegen iranische Häfen. Vance wies darauf hin, dass über 12 Millionen Barrel Öl in der letzten Nacht durch die Straße von Hormuz transportiert wurden, was die Bedeutung des Abkommens unterstreicht. Der Iran und die USA stehen derzeit im Fokus internationaler Diplomatie, während Länder wie Pakistan als Vermittler auftreten.
In Deutschland äußerte sich Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und nannte die gegenwärtige Situation im Iran frustrierend. Er betonte, dass die Zuspitzung des Konflikts durch diplomatische Bemühungen hätte verhindert werden können.
Quellen: BBC News, Politico, FAZ Online