Die kanadische Fluggesellschaft WestJet hat einem Vergleich in Höhe von 4,5 Millionen CAD (etwa 2,4 Millionen GBP) zugestimmt, um eine langwierige Klage wegen sexueller Belästigung ihrer Flugbegleiterinnen zu beenden. Diese Klage wurde von ehemaligen Mitarbeiterinnen eingereicht, die dem Unternehmen vorwarfen, keinen sicheren Arbeitsplatz geschaffen zu haben.
Im Zentrum der Vorwürfe steht ein Vorfall, bei dem die ehemalige Flugbegleiterin Mandalena Lewis behauptete, sie sei von einem Piloten sexuell belästigt worden. Die Klage, die über ein Jahrzehnt andauerte, wirft dem Unternehmen vor, nicht ausreichend Maßnahmen ergriffen zu haben, um die Sicherheit seiner Mitarbeiterinnen zu gewährleisten.
WestJet hat sich zwar zur Zahlung des Vergleichsbetrags verpflichtet, betonte jedoch, dass die Vorwürfe von sexueller Belästigung gegen das Unternehmen nicht anerkannt werden. Das Unternehmen hat in der Vergangenheit Schritte unternommen, um die Sicherheit und das Wohlbefinden seiner Mitarbeiter zu verbessern und plant, weiterhin an seinen Initiativen zur Schaffung eines respektvollen Arbeitsumfelds zu arbeiten.
Dieser Fall hat in Kanada und darüber hinaus für viel Aufmerksamkeit gesorgt und die Diskussion über sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz in der Luftfahrtindustrie angestoßen.
Quellen: The Guardian, BBC News