Zweiter Todesfall eines Salvadoraners in US-Immigrationshaft empört Familien und Aktivisten

Der Tod des 41-jährigen Edwin Lopez-Cornejo, der am 1. August in Delaney Hall, einem privat betriebenen Immigrationsgefängnis in Newark, starb, hat in den USA und insbesondere in der salvadoranischen Gemeinschaft für Empörung gesorgt. Lopez-Cornejo, der aus El Salvador stammt, klagte Berichten zufolge über mangelnden Zugang zu Medikamenten, bevor er verstarb.

Familienangehörige und Aktivisten fordern nun Antworten von den US-Behörden, insbesondere von der Immigration and Customs Enforcement (ICE). Der Fall ist der zweite Todesfall innerhalb weniger Wochen in dem umstrittenen Gefängnis, was zu wachsenden Sorgen über die Bedingungen und die Behandlung von Insassen geführt hat.

Die Familie von Lopez-Cornejo hat eine Untersuchung gefordert, um die genauen Umstände seines Todes zu klären. Laut Berichten von Familienmitgliedern hatte er gesundheitliche Probleme und benötigte dringend Medikamente, deren Zugang ihm während seiner Inhaftierung verwehrt wurde.

Dieser Vorfall wirft Fragen über die Praktiken der US-Einwanderungsbehörden auf und verstärkt die Rufe nach Reformen im Bereich der Einwanderungshaft. Menschenrechtsaktivisten warnen, dass solche Vorfälle nicht nur das Leben der Gefangenen gefährden, sondern auch die Würde und Rechte der Betroffenen verletzen.

Quellen: Al Jazeera English, 6ABC Philadelphia, The Independent