Asylsuchende auf Nauru leiden unter Hunger

Eine Umfrage unter 78 Asylsuchenden auf Nauru hat erschreckende Ergebnisse zutage gefördert. Laut den Ergebnissen gaben 99 Prozent der Befragten an, regelmäßig Mahlzeiten auszulassen, da sie sich nicht genügend Essen leisten können. Diese Situation ist besonders besorgniserregend, da mehr als drei Viertel der Asylsuchenden angeben, nur selten Zugang zu kostenlosem, sauberem Trinkwasser zu haben.

Die Lebensbedingungen auf Nauru sind seit Jahren ein kritisches Thema, insbesondere seit die australische Regierung Asylsuchende in die Region geschickt hat. Die Berichte über Hunger und Wassermangel werfen Fragen zur humanitären Verantwortung der Länder auf, die diese Flüchtlinge in solche Umgebungen schicken.

Die Umfrageergebnisse zeigen, dass die Bedürfnisse der Asylsuchenden nicht ausreichend berücksichtigt werden und dass dringende Maßnahmen erforderlich sind, um die Lebensbedingungen auf Nauru zu verbessern. Menschenrechtsorganisationen fordern die australische Regierung auf, ihrer Verantwortung nachzukommen und sicherzustellen, dass die Asylsuchenden Zugang zu grundlegenden Lebensmitteln und Wasser haben.

Quellen: ABC Australia