Das australische Bergbauunternehmen BHP steht aufgrund von geleakten internen Dokumenten in der Kritik, die belegen, dass das Unternehmen seine Klimaziele nicht ernst nimmt. Trotz öffentlicher Bekenntnisse zur Bekämpfung des Klimawandels hat BHP offenbar Strategien entwickelt, um wesentliche Maßnahmen zur Reduzierung der CO2-Emissionen hinauszuzögern.
Die Dokumente, die sowohl dem Guardian als auch der ABC zugespielt wurden, zeigen, dass die Unternehmensführung sich auf verschiedene Gründe stützt, um Investitionen in nachhaltige Technologien zu vermeiden. Stattdessen gibt BHP weiterhin Hunderte Millionen Dollar für umweltschädliche Dieseltrucks in der Pilbara-Region aus, was die Glaubwürdigkeit der Klimaschutzversprechen des Unternehmens erheblich infrage stellt.
Umweltaktivisten und Regierungsvertreter haben bereits ihre Besorgnis über die Auswirkungen dieser Entscheidungen geäußert. BHPs Handeln könnte nicht nur den Fortschritt in der Dekarbonisierung behindern, sondern auch langfristige Folgen für die Umwelt und die Gesellschaft haben.
Quellen: The Guardian, ABC Australia