Die Campaign Against Foreign Control of Aotearoa (CAFCA) hat in einer aktuellen Stellungnahme Bedenken hinsichtlich eines geplanten AI-Datenzentrums im Southland geäußert. Laut den Angaben könnte das Zentrum bis zu 25 Prozent der jährlichen Stromproduktion Neuseelands verbrauchen, was erhebliche Auswirkungen auf die Strompreise für die neuseeländische Bevölkerung und Unternehmen haben würde.
Murray Horton, ein Organisator der CAFCA, erklärte, dass ein solcher Energieverbrauch nicht nur die Kosten für die Verbraucher erhöhen, sondern auch die ohnehin schon angespannte Energieversorgung des Landes belasten könnte. Die Warnungen kommen zu einem Zeitpunkt, an dem Neuseeland bestrebt ist, seine Energiequellen nachhaltiger zu gestalten.
Die Diskussion über den Stromverbrauch von AI-Datenzentren wird immer wichtiger, da der Bedarf an digitaler Infrastruktur weltweit steigt. Die CAFCA fordert eine Überprüfung der Pläne und eine öffentliche Debatte über die Prioritäten im Energiesektor Neuseelands.
Quellen: Asia Pacific Report