Nach einer belastenden Erfahrung in Israel wurden Hāhona Ormsby und Mousa Taher, zwei Aktivisten der Gaza Sumud Flotilla, in Neuseeland herzlich empfangen. Die beiden Männer kehrten am 24. Mai 2026 in ihre Heimat zurück, nachdem sie eine brutale Behandlung durch die israelischen Militär- und Gefängnistruppen erlitten hatten. Rund 60 Angehörige, Unterstützer und Freunde warteten am Flughafen auf sie und begrüßten sie mit einem traditionellen waiata, einem Maori-Gesang, der für seine emotionale Kraft bekannt ist.
Der Empfang war nicht nur eine Feier der Rückkehr, sondern auch ein Zeichen der Solidarität und Unterstützung für die humanitären Anliegen, die die Aktivisten vertreten. Ormsby und Taher hatten sich für die Rechte der Palästinenser eingesetzt und waren Teil einer Flottille, die versuchte, Hilfsgüter nach Gaza zu bringen. Ihre Rückkehr wird als ein wichtiger Moment für die Solidaritätsbewegung in Neuseeland angesehen.
Die Berichte über ihre Erfahrungen in Israel haben in Neuseeland und international für Aufsehen gesorgt. Unterstützer fordern nun eine umfassende Untersuchung der Vorfälle, die die Aktivisten während ihrer Inhaftierung erlitten haben. Diese Vorfälle werfen Fragen über die Menschenrechtslage in den von Israel kontrollierten Gebieten auf.
Quellen: Asia Pacific Report