Vor der Küste von Vanuatu kam es am Freitag zu einem verheerenden Unglück, als die interinsulare Fähre MV Matui sank. Die Fähre war auf dem Weg von Santo nach Ambae, als sie in den rauen Gewässern der Region kenterte. Bis jetzt wurde der Tod von zwei Personen bestätigt, während mehr als 30 weitere Passagiere weiterhin vermisst werden.
Rettungskräfte und freiwillige Helfer sind im Einsatz, um nach den Vermissten zu suchen. Ein australischer Pilot, der an den Rettungsaktionen beteiligt ist, äußerte sich zu dem Vorfall und sagte: „Es ist ein Wunder, dass überhaupt jemand überlebt hat.“ Die Region hat in den letzten Jahren mehrfach unter extremen Wetterbedingungen gelitten, die die Sicherheit von Seefahrten beeinträchtigen.
Die Behörden stehen unter Druck, die Ursachen des Unglücks zu ermitteln und sicherzustellen, dass solche Tragödien in Zukunft vermieden werden. Die Regierung von Vanuatu hat bereits Untersuchungen eingeleitet, um die Umstände des Unglücks zu klären und möglichen Sicherheitslücken auf den Grund zu gehen.
Quellen: RNZ Pacific, Islands Business, Asia Pacific Report