Fidschi hat am Dienstag einen nationalen HIV-Notstand erklärt, nachdem neue Daten zeigen, dass 1 von 60 Erwachsenen im Land mit dem Virus lebt. Gesundheitsminister Dr. Ratu Atonio Lalabalavu gab in einer vorab aufgezeichneten Videoansprache bekannt, dass die Entscheidung auf die Schwere der Epidemie zurückzuführen sei, die von Premierminister Sitiveni Rabuka und seinem Kabinett unterstützt wird.
Der Minister betonte, dass die Regierung bereit sei, Maßnahmen zu ergreifen, um die Ausbreitung des Virus zu bekämpfen und das Bewusstsein für HIV/Aids in der Bevölkerung zu schärfen. Die Erklärung des Notstands soll auch dazu dienen, den Zugang zu Tests und Behandlungen zu verbessern und die Stigmatisierung von HIV-positiven Personen zu verringern.
Fidschi, das in den letzten Jahren mit verschiedenen gesundheitlichen Herausforderungen konfrontiert war, sieht sich nun einer zunehmenden Epidemie gegenüber, die nicht nur die Gesundheitsversorgung, sondern auch die Gemeinschaft und das soziale Gefüge des Landes beeinträchtigen könnte. Die Regierung plant, verstärkt in Aufklärung und Prävention zu investieren, um die Bevölkerung zu schützen und die Ausbreitung des Virus einzudämmen.
Quellen: RNZ Pacific, Asia Pacific Report