Der fidschianische Premierminister Sitiveni Rabuka hat am Dienstag die Eröffnung einer neuen israelischen Botschaft in der Hauptstadt Suva verteidigt. Trotz der internationalen Kritik an den Menschenrechtsverletzungen Israels in Gaza erklärte Rabuka, dass diese Themen „nicht unser Geschäft“ seien. Er sieht die diplomatische Beziehung zu Israel als eine positive Entwicklung für Fidschi, die dem Land neue Möglichkeiten eröffnen könnte.
Rabuka betonte, dass die Eröffnung der Botschaft ein Zeichen der Stärkung der Beziehungen zwischen den beiden Ländern sei und bezeichnete diesen Schritt als „Segen“ für die Fidschianer. Die Botschaft wird als dauerhafte diplomatische Vertretung fungieren und könnte potenziell zu einer verstärkten Zusammenarbeit in verschiedenen Bereichen führen.
Die Entscheidung, die Botschaft zu eröffnen, hat jedoch auch eine Welle von Kritik ausgelöst, insbesondere von Menschenrechtsorganisationen, die auf die prekäre Lage der Palästinenser in Gaza hinweisen. Rabuka wies diese Bedenken zurück und stellte klar, dass Fidschi sich auf seine eigenen Interessen konzentrieren wolle, während er gleichzeitig die internationalen Beziehungen weiter ausbaue.
Quellen: RNZ Pacific