Der CEO von Lakapi Samoa, Seumanu Douglas Ngau Chun, hat eindringlich gewarnt, dass es „kein Manu Samoa mehr geben wird“, falls die samoanische Regierung nicht einer vorgeschlagenen Überprüfung durch World Rugby zustimmt. In einem aktuellen Interview äußerte Ngau Chun seine Besorgnis über die möglichen Konsequenzen, die sich aus einer solchen Weigerung ergeben könnten.
Die Situation ist alarmierend, da Sanktionen von World Rugby nicht nur die Finanzierung des Rugby-Verbands gefährden, sondern auch die gesamte Rugby-Kultur in Samoa in Mitleidenschaft ziehen könnten. „Wenn wir an diesen Punkt gelangen, wird die Identität und das Erbe von Manu Samoa ernsthaft bedroht“, so Ngau Chun. Er forderte die Regierung auf, die Gespräche mit World Rugby zu suchen, um eine Lösung zu finden, die das Überleben des Rugby in Samoa sichert.
Die Herausforderung ist umso drängender, da Rugby in Samoa eine zentrale Rolle im gesellschaftlichen Leben spielt und als ein wichtiger Teil der nationalen Identität angesehen wird. Ngau Chun betont, dass die Zeit drängt und dass die Entscheidungsträger jetzt handeln müssen, um zu verhindern, dass Samoa im internationalen Rugby-Geschäft abgehängt wird.
Quellen: Asia Pacific Report