In einer aktuellen Anhörung vor einer königlichen Kommission hat der ehemalige Justizminister Mark Dreyfus ein Verbot von Protesten vor Synagogen und jüdischen Schulen vorgeschlagen. Dieser Schritt sei notwendig, um den wachsenden antisemitischen Übergriffen in Australien entgegenzuwirken.
Dreyfus berichtete von persönlichen Erfahrungen mit antisemitischem Missbrauch und betonte die psychologischen und physischen Auswirkungen solcher Angriffe auf die jüdische Gemeinschaft. Er verwies auf eine Entscheidung des Obersten Gerichtshofs, die rechtliche Grundlagen für solche Verbote schaffen könnte.
Die Forderung nach einem Protestverbot wird von vielen in der jüdischen Gemeinschaft unterstützt, die sich mehr Sicherheit und Schutz an ihren religiösen Stätten wünschen. Dreyfus appellierte an die Regierung, unverzüglich Maßnahmen zu ergreifen, um die Sicherheit der Bürger zu gewährleisten und ein klares Zeichen gegen Hass und Intoleranz zu setzen.
Quellen: The Guardian, ABC Australia