Malcolm Roberts, ein Senator der nationalistischen Partei One Nation, hat in einem kürzlich veröffentlichten Podcast die Absicht geäußert, mindestens 200.000 Menschen aus Australien zu deportieren. Diese Äußerungen basieren auf dem Konzept der ‚Remigration‘, das in rechtsextremen Kreisen populär ist. Roberts erklärte, dass die Partei Maßnahmen ergreifen wolle, um ‚illegale Visa-Inhaber‘ aus dem Land zu entfernen.
Die Äußerungen haben in Australien eine hitzige Debatte ausgelöst, da sie als Angriff auf die Vielfalt und die multikulturelle Gesellschaft des Landes wahrgenommen werden. Kritiker warnen davor, dass solche Rhetorik den Boden für rassistische und diskriminierende Politiken bereitet. Roberts‘ Kommentare wurden sowohl in den sozialen Medien als auch von politischen Gegnern scharf kritisiert.
Die One Nation Partei hat in der Vergangenheit immer wieder für ihre strengen Einwanderungspolitiken geworben, die darauf abzielen, die kulturelle Identität Australiens zu bewahren. Während der Senator seine Ansichten äußert, bleibt unklar, wie die breite Öffentlichkeit und andere politische Akteure auf diese provokanten Forderungen reagieren werden.
Quellen: The Guardian