In einer aktuellen Erklärung hat der Premierminister von Papua-Neuguinea, James Marape, die großen Mächte aufgefordert, den Pazifik als einen Raum des Friedens zu bewahren. Dieser Aufruf erfolgt vor dem Hintergrund der jüngsten militärischen Aktivitäten, einschließlich Raketentests, die Besorgnis in der Region ausgelöst haben.
Marape betonte die Bedeutung der Zusammenarbeit und des Dialogs, um Konflikte zu vermeiden. «Wir müssen sicherstellen, dass der Pazifik nicht in militärische Rivalitäten verwickelt wird», sagte er. Der Premierminister stellte fest, dass die Stabilität und Sicherheit der Region für die Entwicklung und das Wohlergehen der pazifischen Nationen entscheidend ist.
Die Äußerungen von Marape kommen zu einem Zeitpunkt, an dem andere pazifische Nationen, darunter Tuvalu, Palau und Vanuatu, ähnliche Bedenken hinsichtlich der militärischen Aktivitäten in der Region geäußert haben. Diese Länder haben sich gegen die jüngsten Raketentests ausgesprochen und fordern ein Ende der militärischen Provokationen.
Marape’s Appell an die großen Mächte spiegelt die wachsende Sorge der pazifischen Nationen wider, dass geopolitische Spannungen den Frieden in der Region gefährden könnten. Er rief dazu auf, dass alle beteiligten Länder verantwortungsbewusst handeln und sich für eine friedliche Lösung von Konflikten einsetzen.
Quellen: Islands Business