Papua-Neuguinea schließt taiwanesisches Vertretungsbüro in Port Moresby

Die Regierung von Papua-Neuguinea hat offiziell die Schließung des taiwanesischen Vertretungsbüros in der Hauptstadt Port Moresby bekannt gegeben. Der Außenminister des Landes erklärte, dass dieser Schritt das Engagement Papua-Neuguineas für die Ein-China-Politik unterstreiche, die besagt, dass es nur ein China gibt und Taiwan ein Teil davon ist.

Diese Entscheidung kommt zu einem Zeitpunkt, an dem viele Länder in der Region ihre diplomatischen Beziehungen zu Taiwan überdenken. Papua-Neuguinea hat in der Vergangenheit enge Beziehungen zu Taiwan gepflegt, aber die wachsende Einflusssphäre Chinas in der Region hat zu einem Umdenken geführt.

Die Schließung des Büros wird als Teil einer breiteren diplomatischen Strategie gesehen, bei der Papua-Neuguinea bestrebt ist, seine Beziehungen zu China zu stärken, insbesondere in Bereichen wie Handel und Entwicklungshilfe. Observatoren argumentieren, dass dies auch den geopolitischen Spannungen zwischen China und den USA Rechnung trägt, da beide Mächte um Einfluss im pazifischen Raum wetteifern.

Quellen: RNZ Pacific