Papua-Neuguinen fordern Maßnahmen gegen Gewalt im Zusammenhang mit Hexereivorwürfen

Eine kürzlich durchgeführte öffentliche Meinungsumfrage hat ergeben, dass eine überwältigende Mehrheit der Papua-Neuguineer die Regierung auffordert, entschiedenere Maßnahmen gegen die Gewalt im Zusammenhang mit Hexereivorwürfen (SARV) zu ergreifen. In Papua-Neuguinea kommt es immer wieder zu brutalen Übergriffen auf Personen, die beschuldigt werden, Hexerei zu praktizieren, was zu schweren Verletzungen und sogar Todesfällen führt.

Die Umfrage zeigt, dass viele Bürger die bestehenden Gesetze als unzureichend empfinden und ein dringendes Handeln der Regierung fordern, um diesen gesellschaftlichen Missstand zu bekämpfen. Die Ergebnisse der Umfrage könnten eine wichtige Grundlage für zukünftige politische Maßnahmen und Reformen im Bereich der Menschenrechte in Papua-Neuguinea darstellen.

Vertreter von Menschenrechtsorganisationen drängen die Regierung dazu, nicht nur Gesetze zu verschärfen, sondern auch Aufklärungsarbeit in den Gemeinden zu leisten, um das Bewusstsein für die Gefahren von Hexereivorwürfen zu schärfen und die betroffenen Menschen zu schützen.

Quellen: Papua New Guinea Post-Courier