Politiker fordert Verantwortung für Milliarden-Einnahmen aus LNG-Projekt in Papua-Neuguinea

Im Parlament von Papua-Neuguinea hat Peter O’Neill, der Abgeordnete für Ialibu-Pangia, Premierminister James Marape herausgefordert, Klarheit über die Verwendung der 12 Milliarden Kina zu schaffen, die aus dem liquefied natural gas (LNG) Projekt des Landes stammen. O’Neill äußerte, dass die Öffentlichkeit ein Recht darauf habe zu wissen, wie die finanziellen Mittel verwendet werden — ob sie gespart oder ausgegeben wurden.

Der Abgeordnete forderte zudem die Veröffentlichung von Prüfberichten, um sicherzustellen, dass die Gelder verantwortungsvoll verwaltet werden. Er betonte, dass das LNG-Projekt seit seiner Einführung eine wichtige Einnahmequelle für das Land darstellt, jedoch müsse die Regierung auch Verantwortung gegenüber den Bürgern übernehmen.

Die Diskussion über die Verwendung von Einnahmen aus natürlichen Ressourcen ist in Papua-Neuguinea von zentraler Bedeutung, da viele Bürger die Auswirkungen auf ihre Gemeinschaften und die Umwelt spüren. O’Neill appellierte an die Regierung, transparente und verantwortungsvolle Entscheidungen zu treffen, um das Vertrauen der Bevölkerung zurückzugewinnen und die Entwicklung des Landes nachhaltig zu gestalten.

Quellen: Papua New Guinea Post-Courier