Eine neue Untersuchung des ‚Ten to Men‘-Projekts hat ergeben, dass Männer, die sich kürzlich von ihren Partnern getrennt haben, siebenmal häufiger von Suizidversuchen berichten als Männer, die in stabilen Beziehungen leben. Die Studie, die mehr als 20.000 Männer in Australien umfasste, hebt insbesondere die Gefahren für Väter hervor. Fast 15% der befragten Väter gaben an, nach einer Trennung suizidale Pläne zu haben.
Die Ergebnisse der Studie werfen ein Schlaglicht auf die psychischen Herausforderungen, denen Männer gegenüberstehen, wenn sie mit dem Ende einer Beziehung umgehen müssen. Experten warnen davor, dass das Fehlen von Unterstützungsnetzwerken und die gesellschaftliche Stigmatisierung von Männergesundheit zu diesen alarmierenden Statistiken beitragen.
Die Studie wurde in einem Kontext von zunehmenden Belastungen durch die COVID-19-Pandemie und wirtschaftlichen Unsicherheiten durchgeführt, die die psychische Gesundheit vieler Männer weiter beeinträchtigen könnten. Fachleute fordern daher dringend mehr Unterstützungsangebote für Männer in Krisensituationen.
Quellen: The Guardian – World, The Guardian – Australia