Die australische Regierung hat in einer aktuellen Bewertung über 150 einheimische Vogelarten als ’sehr hoch gefährdet‘ klassifiziert, falls der tödliche H5N1-Vogelgrippe-Stamm in Australien ausbricht. Dazu zählen viele einzigartige Arten, die für die Biodiversität des Kontinents von entscheidender Bedeutung sind.
Insgesamt wurden auch zehn Säugetierarten identifiziert, die durch die Ausbreitung des Virus gefährdet sind. Unter den betroffenen Vogelarten sind der Tasmanische Teufel, der Schnelle Papagei und der Schwarze Schwan. Die Gefahren, die von der Vogelgrippe ausgehen, sind nicht zu unterschätzen, da sie bereits weltweit Millionen von Vögeln getötet hat und die Wildtierpopulationen erheblich beeinträchtigt.
Die Entdeckung infizierter Vögel an den Stränden von Western Australia zeigt, dass die Bedrohung nicht mehr fern ist. Experten warnen, dass ein Ausbruch verheerende Auswirkungen auf die Tierwelt Australiens haben könnte. Die Regierung hat daher Maßnahmen zur Überwachung und zum Schutz der gefährdeten Arten angekündigt.
Quellen: The Guardian, Sydney Morning Herald