Die Wohnungskrise in Port Moresby verschärft sich weiter, da über 1.200 Menschen aus der Rabiagini-Siedlung durch eine staatlich angeordnete Räumung obdachlos geworden sind. Diese Maßnahme ist Teil einer umfassenderen Strategie der Regierung zur Regulierung urbaner Gebiete, die jedoch massive soziale Folgen hat.
Die betroffenen Familien, die über Jahre in der Siedlung lebten, sind nun ohne Unterkunft und leben unter prekären Bedingungen. Die staatlichen Behörden versuchen, die Situation zu rechtfertigen, indem sie auf die Notwendigkeit von Stadtentwicklungsprojekten hinweisen, doch die menschlichen Kosten dieser Politiken werden immer offensichtlicher.
Menschenrechtsorganisationen und lokale Aktivisten kritisieren die Regierung scharf für diese Vorgehensweise und fordern eine Überprüfung der Evakuierungsrichtlinien, um die Rechte der betroffenen Bürger zu schützen. Die Situation bleibt angespannt, da die ehemaligen Bewohner nach Wegen suchen, um ihre Lebensgrundlage wiederherzustellen.
Quellen: Papua New Guinea Post-Courier