Anschläge überschatten Amtsantritt von Kolumbiens neuem Präsidenten

Nur einen Tag nach seiner Vereidigung als Präsident von Kolumbien steht Abelardo de la Espriella vor großen Herausforderungen, nachdem zwei Bombenanschläge das Land erschütterten. Diese Angriffe erfolgten zeitnah zu seinem Amtsantritt und unterstreichen die anhaltenden Spannungen und Sicherheitsprobleme im Land.

Die kolumbianische Armee berichtet, dass Dissidenten der FARC eine Sprengstoffattacke auf eine Autobahn-Mautstelle in der Nähe von Cali verübt haben. In einem separaten Vorfall, etwa 1.000 Kilometer entfernt, wurde ein Polizeibeamter bei einem weiteren Angriff getötet. Präsident De la Espriella, der im Wahlkampf eine kompromisslose Haltung gegen Gewalt versprochen hatte, bekräftigte auf sozialen Medien, dass es keine Nachsicht für solche Verbrechen geben werde.

Diese Angriffe sind ein schwerer Schlag für die neue Regierung und zeigen, dass die Bekämpfung der Gewalt in Kolumbien eine der größten Herausforderungen der De la Espriella-Administration sein wird. Die Regierung hat bereits angekündigt, mit allen verfügbaren Mitteln gegen die Täter vorzugehen.

Quellen: France 24 – World, France 24 – Americas