Die argentinische Regierung unter Präsident Javier Milei hat die ausstehenden Schulden des Landes bei den Vereinten Nationen in Höhe von 15,6 Millionen US-Dollar vollständig beglichen. Diese Maßnahme kommt zu einem entscheidenden Zeitpunkt, da Argentinien die Kandidatur von Rafael Grossi als möglichen neuen Generalsekretär der Vereinten Nationen unterstützt. Die Zahlung der Schulden wird als strategischer Schritt betrachtet, um das Ansehen des Landes auf internationaler Bühne zu verbessern und die Chancen Grossis zu erhöhen.
Der Schuldenausgleich wurde im Rahmen einer umfassenderen internationalen Strategie durchgeführt, die darauf abzielt, die diplomatischen Beziehungen Argentiniens zu stärken und seine Verpflichtungen gegenüber internationalen Organisationen zu erfüllen. Die Rückzahlung der Schulden wurde bereits im Vorfeld der Wahl des neuen UN-Generalsekretärs als potenzieller Vorteil für Grossis Kampagne gesehen.
Rafael Grossi, derzeitiger Generaldirektor der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEO), gilt als starker Kandidat für die Nachfolge von António Guterres. Die Unterstützung der argentinischen Regierung könnte entscheidend für seine erfolgreiche Wahl sein. Die Begleichung der Schulden signalisiert zudem die Verpflichtung der Milei-Administration, internationale Vereinbarungen einzuhalten und die finanzielle Glaubwürdigkeit des Landes zu gewährleisten.
Quellen: Buenos Aires Times