Argentinien: Informelle Beschäftigung erreicht neuen Höchststand

Argentinien steht vor einer erneuten wirtschaftlichen Herausforderung, da die informelle Beschäftigung im ersten Quartal 2026 mit 44,2% einen neuen Rekord erreicht hat. Diese Entwicklung markiert den höchsten Stand der Prekarität seit dem Amtsantritt von Präsident Javier Milei. Die offizielle Arbeitslosenquote stieg auf 7,8%, was nahe an den Krisenwerten von 2001 liegt.

Die von der Regierung unter Javier Milei verfolgten neoliberalen Politiken tragen zu dieser Entwicklung bei. Experten warnen, dass die steigende Zahl informeller Arbeitsplätze und die hohe Arbeitslosigkeit das soziale Gefüge des Landes weiter belasten könnten. Die Regierung steht unter Druck, Maßnahmen zur Stabilisierung des Arbeitsmarktes zu ergreifen und die wirtschaftliche Erholung voranzutreiben.

Die aktuellen Zahlen wurden am 23. Juni 2026 veröffentlicht und werfen ein Schlaglicht auf die Herausforderungen, denen sich Argentinien in naher Zukunft stellen muss. Die Bevölkerung sieht sich mit einer unsicheren wirtschaftlichen Lage konfrontiert, die durch die anhaltende Inflation und die steigenden Lebenshaltungskosten noch verschärft wird.

Quellen: Telesur English