Argentinien tritt FAO-Abkommen gegen illegale Fischerei bei

Argentinien hat am 17. Juli das Gesetz zur Genehmigung seiner Mitgliedschaft im Port State Measures Agreement (PSMA) der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) verabschiedet. Dieses Abkommen ist ein bedeutender Schritt zur Verbesserung der Fischereiverwaltung im Südwestatlantik und markiert ein wichtiges Engagement im Kampf gegen illegale, nicht gemeldete und unregulierte Fischerei.

Das PSMA, das seit 2016 in Kraft ist, ist das einzige verbindliche internationale Instrument, das speziell zur Bekämpfung der illegalen Fischerei entwickelt wurde. Es sieht vor, dass die Mitgliedsstaaten strenge Kontrollen und Maßnahmen ergreifen, um illegale Fischereiaktivitäten zu verhindern und zu überwachen. Durch den Beitritt zu diesem Abkommen verstärkt Argentinien seine Bemühungen, die Meeresressourcen zu schützen und nachhaltige Fischereipraktiken zu fördern.

Der Beitritt Argentiniens wird als bedeutender Fortschritt für die regionale Zusammenarbeit im Kampf gegen die illegale Fischerei angesehen und könnte andere südamerikanische Länder ermutigen, ähnliche Schritte zu unternehmen. Dies ist besonders wichtig in einer Zeit, in der die Erhaltung der Meeresbiodiversität und die Sicherung der Fischereiressourcen weltweit von zunehmender Bedeutung sind.

Quellen: Mercopress