Argentiniens öffentliche Universitäten stecken in einer tiefen Krise: Immer mehr Dozenten kündigen ihre Stellen oder nehmen zusätzliche Jobs an, weil ihre Gehälter durch die Inflation und Sparmaßnahmen der Regierung massiv an Wert verloren haben.
Laut Berichten haben die Einkommen von Universitätsprofessoren in den letzten Monaten dramatisch abgenommen. Viele können von ihrem Gehalt nicht mehr leben und sind gezwungen, die Lehrtätigkeit aufzugeben oder mehrere Jobs gleichzeitig auszuüben.
Die Situation gefährdet die Qualität der Hochschulbildung im Land. Experten warnen vor langfristigen Schäden für das Bildungssystem. Die Regierung unter Präsident Milei steht wegen ihrer Sparpolitik in der Kritik, die nach Ansicht von Gegnern die öffentliche Bildung systematisch schwächt.
Quellen: El País – Americas