In Paraguay kam es beim Superclasico, dem prestigeträchtigen Fußballspiel zwischen den Erzrivalen Olimpia und Cerro Porteno, zu schweren Ausschreitungen. Das Spiel, das am 20. April 2026 stattfand, wurde nach lediglich 29 Minuten abgebrochen, als Fans in gewalttätige Auseinandersetzungen mit der Polizei gerieten.
Die Polizei setzte Tränengas und Gummigeschosse ein, um die aggressive Menge unter Kontrolle zu bringen. Diese Maßnahmen führten zu mehreren Verletzungen unter den Zuschauern. Die genaue Anzahl der Verletzten ist derzeit noch unklar, doch die Situation sorgte für erheblichen Aufruhr und Besorgnis in der paraguayischen Öffentlichkeit.
Augenzeugen berichteten, dass die Spannungen bereits vor dem Spielbeginn spürbar waren. Beide Fanlager hatten sich gegenseitig provoziert, was schließlich zu den gewalttätigen Ausschreitungen führte. Die Bilder der Auseinandersetzungen verbreiteten sich schnell über soziale Medien und sorgten für internationale Aufmerksamkeit.
Der Abbruch des Spiels stellt einen schweren Rückschlag für die Veranstalter dar, die sich von dem Derby eine friedliche und sportliche Veranstaltung erhofft hatten. Die Behörden untersuchen nun die Vorfälle und suchen nach Wegen, um zukünftige Gewaltausbrüche bei Fußballspielen zu verhindern.
Quellen: Al Jazeera English