In Quito, der Hauptstadt Ecuadors, hat ein Streik der Busfahrer am 5. Mai 2026 zu erheblichen Einschränkungen im öffentlichen Nahverkehr geführt. Die städtischen Verkehrsbetriebe haben ihre Betriebszeiten verkürzt und bieten nun ihre Dienste nur noch von 08:00 bis 19:00 Uhr an, im Gegensatz zu den üblichen Zeiten von 05:00 bis 22:00 Uhr. Der Streik ist eine Reaktion auf die gestiegenen Dieselpreise und den eingefrorenen Fahrpreis von 0,35 US-Dollar.
Mehr als drei Millionen Einwohner waren von den reduzierten Servicezeiten betroffen und mussten Alternativen finden, um zur Arbeit und zurück zu gelangen. Der Auslöser des Streiks ist die aktuelle Dieselkrise, die durch die Entscheidung der Regierung unter Präsident Daniel Noboa, Subventionen abzuschaffen, verschärft wurde.
Die Verkehrsbetriebe fordern eine Anpassung der Fahrpreise oder staatliche Unterstützung, um die gestiegenen Kosten abzufedern. Die Regierung steht unter Druck, eine Lösung zu finden, um den Verkehr in der Hauptstadt zu normalisieren und die Auswirkungen auf die Bevölkerung zu minimieren.
Quellen: Rio Times Online