Die chilenische Regierung hat am Donnerstag ihren ersten Abschiebeflug unter der Führung des neuen Präsidenten José Antonio Kast durchgeführt. Ein Flugzeug der chilenischen Luftwaffe startete in Santiago und brachte 40 irreguläre Migranten in ihre Heimatländer zurück. An Bord des Fluges befanden sich 19 Kolumbianer, 12 Bolivianer und 9 Ecuadorianer.
Die Abschiebung erfolgte fünf Wochen nach dem Amtsantritt von Kast, der eine striktere Migrationspolitik verfolgt. Von den 40 abgeschobenen Personen wurden 25 aufgrund administrativer Anordnungen und 15 auf Grundlage gerichtlicher Entscheidungen ausgewiesen. Die Rückführungsroute des Flugzeugs führte über Bolivien, Ecuador und Kolumbien, wobei die letzten Passagiere gegen 20:00 Uhr Ortszeit in Bogotá eintrafen.
Diese Maßnahme ist Teil von Kasts Plan, die Einwanderungspolitik Chiles zu verschärfen und die Zahl der irregulären Migranten im Land zu reduzieren. Der Präsident hat angekündigt, die Abschiebungen fortzusetzen, um die Kontrolle über die Migrationsströme zu stärken und die Sicherheit im Land zu gewährleisten.
Quellen: Rio Times Online, Mercopress