Der chilenische Präsident José Antonio Kast intensiviert die diplomatischen Gespräche mit der venezolanischen Regierung unter der Führung von Delcy Rodríguez, um die konsularischen Beziehungen wiederherzustellen. Diese Maßnahme soll die formelle Abschiebung von irregulären Migranten, insbesondere Venezolanern, ermöglichen.
Chile beherbergt derzeit etwa 669.000 Venezolaner, von denen 44.000 für eine Abschiebung bereitstehen. 65 % dieser Personen stammen aus Venezuela. Die Bemühungen Kasts zielen darauf ab, die administrativen Hürden abzubauen, die durch das Fehlen konsularischer Beziehungen zwischen beiden Ländern entstanden sind.
Die Wiederherstellung dieser Beziehungen wird als entscheidender Schritt angesehen, um die Migrationsproblematik, die Chile seit Jahren belastet, wirksam zu adressieren. Gleichzeitig bleibt unklar, wie die venezolanische Regierung auf diese diplomatischen Vorstöße reagieren wird, angesichts der politischen Spannungen in der Region.
Quellen: Rio Times Online