Die Regierungen von Chile und Bolivien haben einen bedeutenden Schritt unternommen, um ihre diplomatischen Beziehungen zu normalisieren. Nach fast fünfzig Jahren ohne Botschafter haben die Außenminister beider Länder, Fernando Aramayo aus Bolivien und Francisco Pérez Mackenna aus Chile, am Freitag im Rahmen einer Veranstaltung der Industrie- und Handelskammer eine Vereinbarung zur Vertiefung der bilateralen Beziehungen getroffen.
In dem Treffen einigten sich beide Seiten darauf, eine gemeinsame wirtschaftliche Agenda zu verfolgen, die auf eine bessere Zusammenarbeit in den Bereichen Handel, Dienstleistungen und Tourismus abzielt. Diese Annäherung markiert einen Wendepunkt in den Beziehungen der beiden südamerikanischen Nachbarn, die in der Vergangenheit durch territoriale Streitigkeiten belastet waren.
Der chilenische Außenminister Pérez Mackenna betonte die Notwendigkeit, die regionale Integration zu fördern und die wirtschaftlichen Möglichkeiten beider Länder zu maximieren. Sein bolivianischer Amtskollege Aramayo äußerte sich optimistisch über die zukünftigen Beziehungen und betonte, dass dies ein neuer Anfang für eine fruchtbare Zusammenarbeit sei.
Quellen: Mercopress