Am 31. Juli 2026, dem Eröffnungstag der Feria de las Flores, verweigerten die kolumbianischen Behörden vier amerikanischen Staatsbürgern die Einreise am Flughafen José María Córdova in Medellín. Die Entscheidung erfolgte nach umfassenden Einwanderungskontrollen, die Verdachtsmomente auf Verbindungen zum Sextourismus ergaben.
Unter den betroffenen Personen befindet sich ein bekannter Content Creator, der von den kolumbianischen Behörden als einer der Mitbegründer der sogenannten ‚Passport Bros‘-Bewegung beschrieben wird. Diese Bewegung steht in der Kritik, sexistische und ausbeuterische Haltungen gegenüber Frauen zu fördern, insbesondere im Kontext von Reisen in Länder mit weniger strengen gesellschaftlichen Normen.
Die kolumbianischen Behörden haben in den letzten Jahren verstärkt Maßnahmen gegen Sextourismus ergriffen, um das Image des Landes zu schützen und illegale Aktivitäten zu unterbinden. Die Einreiseverbote sind Teil dieser verschärften Maßnahmen, um Kolumbien als sicheres und respektvolles Reiseziel zu positionieren.
Der Vorfall hat in den sozialen Medien und der internationalen Presse für Aufsehen gesorgt, da er Fragen zur Balance zwischen Grenzsicherheit und individuellen Freiheiten aufwirft. Die kolumbianische Regierung betont jedoch, dass ihre Maßnahmen im Einklang mit internationalen Standards stehen und dem Schutz der eigenen Bevölkerung dienen.
Quellen: Rio Times Online