Ein starkes Erdbeben der Stärke 7,4 hat Kolumbien am Morgen des 10. August 2026 erschüttert. Das Epizentrum des Bebens lag im Westen des Landes, und die Erschütterungen waren in weiten Teilen Kolumbiens spürbar. Erste Berichte sprechen von mindestens 25 Todesopfern, während viele weitere Menschen verletzt wurden.
Besonders stark betroffen ist die Stadt Cali, wo zahlreiche Gebäude eingestürzt sind. Augenzeugen berichten von Staubwolken, die über der Stadt aufstiegen, während Rettungsteams unermüdlich nach Überlebenden in den Trümmern suchen. In der Stadt Quibdó wurden ebenfalls Verletzte gemeldet, und die Lage wird als äußerst kritisch beschrieben.
Das Beben ereignete sich um 7:34 Uhr morgens lokaler Zeit und dauerte etwa vier Minuten. Die Behörden arbeiten daran, die Schäden zu beurteilen und weitere Hilfsmaßnahmen zu koordinieren. Evakuierungen wurden in den am stärksten betroffenen Gebieten eingeleitet, um die Sicherheit der Bewohner zu gewährleisten.
Die internationale Gemeinschaft hat bereits Hilfe angeboten, um die kolumbianischen Rettungskräfte bei ihren Bemühungen zu unterstützen. Die Regierung hat eine nationale Krisensitzung einberufen, um über die notwendigen Maßnahmen zu beraten.
Quellen: Spiegel Online, El País, BBC Mundo, The Guardian, FAZ Online