Kolumbien wurde von einem verheerenden Erdbeben heimgesucht, das das Land in einen Ausnahmezustand versetzt hat. Die Katastrophe ereignete sich zu einer Zeit des politischen Wandels, da Gustavo De la Espriella kürzlich das Amt des Präsidenten übernommen hat. Seine erste Woche im Amt wird nun von den Herausforderungen der Naturkatastrophe überschattet.
Laut einem Bericht der FAZ hat der neue Präsident die internationale Hilfe anscheinend in Einklang mit seinen außenpolitischen Präferenzen gebracht. Diese Politik führte dazu, dass einige internationale Bergungsteams, insbesondere aus Mexiko, abgewiesen wurden. Dies hat sowohl national als auch international für Kritik gesorgt, da die Notwendigkeit einer koordinierten und effektiven Hilfe im Vordergrund steht.
Ein weiteres Beispiel für die Tragweite des Erdbebens ist die Stadt Armenia. Die BBC berichtet, dass die Stadt, die 1999 schon einmal von einem verheerenden Erdbeben betroffen war, diesmal weitgehend ohne Todesfälle geblieben ist. Dies ist einem verbesserten Katastrophenmanagement und der Widerstandsfähigkeit der Infrastruktur zu verdanken.
Die Reaktionen auf die Katastrophe und die politischen Entscheidungen des Präsidenten werden in den kommenden Tagen und Wochen genau beobachtet werden, während das Land versucht, sich von diesem schweren Schlag zu erholen.
Quellen: FAZ Online, BBC Mundo