Großrazzia gegen Metallhandel in Rio de Janeiro: 270 Festnahmen

Im Rahmen der Operation ‚Caminhos do Cobre‘ (Wege des Kupfers) hat die Polizei in Rio de Janeiro einen Schlag gegen den illegalen Metallhandel geführt. Die Aktion, die seit 2024 läuft, richtete sich gegen Schrottplätze, die gestohlene Kabel und Metalle ankaufen. Insgesamt wurden 270 Personen festgenommen und 300 Tonnen Material beschlagnahmt.

Die Operation ist Teil der Ermittlungen der Delegacia de Roubos e Furtos (Dezernat für Raub und Diebstahl) und soll den Handel mit gestohlenen Metallen unterbinden. Kupferkabel sind besonders begehrt, da sie sich leicht verkaufen lassen und hohe Preise erzielen.

Die Polizei hat bisher mehr als 580 Schrottplätze durchsucht. Die Festgenommenen müssen sich nun wegen Hehlerei verantworten. Die Behörden wollen mit der Aktion auch ein Zeichen gegen die organisierte Kriminalität setzen, die oft hinter den Metall-Diebstählen steckt.

Quellen: Agência Brasil