Hantavirus-Ausbruch auf Kreuzfahrtschiff mit Ursprung in Argentinien

Ein schwerwiegender Ausbruch des Hantavirus hat ein Kreuzfahrtschiff betroffen, das von Argentinien aus in See gestochen ist. Die Gesundheitsbehörden in Argentinien arbeiten intensiv daran, die Quelle des Ausbruchs zu identifizieren, der mit einer Vogelbeobachtungsexpedition in Verbindung gebracht wird. Der Ausbruch hat bisher acht Verdachtsfälle auf dem Schiff verursacht, das derzeit im Atlantik angelegt ist.

Der Ausbruch wird mit einem Anstieg von Hantavirus-Fällen in Argentinien in Verbindung gebracht, der teilweise auf die Auswirkungen des Klimawandels zurückgeführt wird. Laut der Weltgesundheitsorganisation weist Argentinien derzeit die höchste Inzidenz dieser von Nagetieren übertragenen Krankheit auf. Die Experten betonen, dass die Infektion wahrscheinlich an Land in Argentinien stattgefunden hat, bevor die Passagiere das Schiff bestiegen.

Ein Schiffsarzt erklärte, dass moderne Kreuzfahrtschiffe strenge Maßnahmen zur Verhinderung von Infektionen an Bord haben, was darauf hindeutet, dass die Ansteckung an Land erfolgt sein muss. Die Behörden sind bestrebt, weitere Ausbrüche zu verhindern und arbeiten eng mit internationalen Gesundheitsorganisationen zusammen.

Quellen: The Guardian, The Independent, Welt Online, France 24