Die Bewohner der kolumbianischen Stadt La Calera, gelegen in der Nähe von Bogotá, haben einen bemerkenswerten Erfolg im Kampf um ihre Wasserressourcen erzielt. Während einer schweren Dürre, die das Gebiet heimsuchte, sahen sich viele Einwohner mit strengen Wasserrationierungen konfrontiert, die bis zu 15 Tage im Monat andauerten. Dies geschah, obwohl die Region Heimat des Chingaza-Stausees ist, der etwa 70% des Wassers für Bogotá liefert.
Die Situation verschärfte sich, als bekannt wurde, dass lokale Quellen von Coca-Cola Femsa, einem Franchise des Getränkegiganten, stark beansprucht wurden. Dies führte dazu, dass die Bewohner sich gegen die Wasserentnahme durch das Unternehmen auflehnten. Ihr Widerstand war erfolgreich und führte dazu, dass Coca-Cola Femsa seine Aktivitäten in der Region eindämmen musste, wodurch die Wasserversorgung der Stadt verbessert wurde.
Dieser Erfolg ist ein bedeutendes Beispiel für den Einfluss von Gemeinschaften, die sich gegen große Konzerne zur Wehr setzen, um ihre natürlichen Ressourcen zu schützen. Die Bewohner von La Calera demonstrieren, dass lokale Initiativen und Widerstand entscheidend für den Erhalt von lebenswichtigen Ressourcen sein können.
Quellen: The Guardian – Americas