Kolumbien sieht sich einem deutlichen Anstieg seiner externen Verschuldung gegenüber: Laut den neuesten Daten der Banco de la República hat die Verschuldung im Februar 2026 die Marke von 252 Milliarden US-Dollar überschritten, was 55% des Bruttoinlandsprodukts (BIP) entspricht. Dies stellt einen Anstieg um fast 30 Milliarden US-Dollar im Vergleich zum Vorjahr dar.
Die Verschuldung des öffentlichen Sektors macht dabei einen erheblichen Anteil aus, nämlich 157 Milliarden US-Dollar, was 34,3% des BIP entspricht. Diese Entwicklung könnte langfristige Auswirkungen auf Kolumbiens wirtschaftliche Stabilität und Kreditwürdigkeit haben.
Experten warnen vor den möglichen Folgen einer derartigen Verschuldung, insbesondere in einem globalen Umfeld, das von wirtschaftlicher Unsicherheit geprägt ist. Die Regierung ist nun gefordert, effektive Maßnahmen zu ergreifen, um die Schuldenlast zu reduzieren und das Wirtschaftswachstum zu fördern.
Quellen: Rio Times Online