Michelle Bachelet, die ehemalige Präsidentin von Chile und derzeitige Hochkommissarin für Menschenrechte der Vereinten Nationen, hat bei einem öffentlichen Auftritt in Santiago de Chile die Schwierigkeiten ihrer Bewerbung für den Posten der UN-Generalsekretärin eingeräumt. Bachelet sagte, sie sei sich der Probleme bewusst, die mit ihrer Kandidatur verbunden seien, und fügte augenzwinkernd hinzu, dass sie sich selbst frage, warum sie diesen Weg eingeschlagen habe.
Während der Veranstaltung sprach Bachelet über die Herausforderungen, die die Leitung einer so großen internationalen Organisation mit sich bringt. Ihre Bemerkung, dass sie wahrscheinlich nicht UN-Generalsekretärin werde, deutet darauf hin, dass sie die politischen und diplomatischen Hindernisse für ihre Bewerbung kennt.
Bachelet war von 2006 bis 2010 und von 2014 bis 2018 Präsidentin von Chile und hat sich während ihrer Amtszeit sowohl national als auch international einen Ruf als engagierte Politikerin erarbeitet. Ihre Arbeit als Hochkommissarin für Menschenrechte wird allgemein anerkannt, doch die Position des UN-Generalsekretärs ist von globalen politischen Dynamiken geprägt, die oft über persönliche Errungenschaften hinausgehen.
Quellen: Mercopress