Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hat ihre Wachstumsprognose für Peru für die Jahre 2026 und 2027 auf 2,9% gesenkt. Dies markiert einen Rückgang gegenüber der früheren Prognose von 3,4% für 2025. Trotz der positiven Auswirkungen hoher globaler Metallpreise und günstiger Handelsbedingungen, die die Exporte Perus unterstützen, sieht sich das Land mit Herausforderungen konfrontiert. Eine der größten Bedrohungen ist das El Niño-Wetterphänomen, das sich negativ auf die Landwirtschaft und andere Wirtschaftssektoren auswirken könnte.
Die Anpassung der Wachstumsprognose reflektiert die Besorgnis über die Fähigkeit des Landes, sich an die klimatischen Veränderungen anzupassen und die Widerstandsfähigkeit seiner Wirtschaft zu stärken. Der Einfluss der Metallpreise bleibt jedoch ein positiver Faktor, da sie die Exporterlöse steigern und die Inlandsnachfrage unterstützen könnten. Trotz dieser positiven Aspekte bleibt die Unsicherheit bestehen, und die Regierung Perus ist gefordert, Maßnahmen zur Stabilisierung und Förderung der wirtschaftlichen Entwicklung zu ergreifen.
Die OECD empfiehlt, dass Peru weiterhin in die Diversifizierung seiner Wirtschaft investiert, um die Abhängigkeit von Rohstoffexporten zu verringern, und gleichzeitig Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel umsetzt. Diese Schritte sind entscheidend, um die langfristige wirtschaftliche Stabilität des Landes zu sichern.
Quellen: Rio Times Online