Proteste in Lima gegen Besuch des US-Außenministers Rubio

In Lima, der Hauptstadt von Peru, sind am Donnerstag zahlreiche Demonstranten auf die Straßen gegangen, um gegen den Besuch des US-Außenministers Marco Rubio zu protestieren. Die Proteste richteten sich gegen die US-amerikanische Politik gegenüber Peru und Lateinamerika. Die Demonstranten betonten die Notwendigkeit, die Autonomie der Länder in der Region zu respektieren.

Eine Teilnehmerin der Proteste erklärte: „Was er gekommen ist zu tun, ist, eine Politik ohne jegliche Art von Konsultation durchzusetzen, als ob Peru effektiv sein Vasall wäre.“ Diese Worte spiegeln die weit verbreitete Unzufriedenheit über das Verhalten der USA in der Region wider. Viele Peruaner sehen in der US-Politik eine Form der Einmischung, die sie nicht akzeptieren wollen.

Die Demonstrationen verliefen größtenteils friedlich, obwohl die Polizei in Alarmbereitschaft war, um eventuelle Ausschreitungen zu verhindern. Die Proteste zeigen deutlich die Spannungen, die in der Region im Hinblick auf die Rolle der USA in Lateinamerika bestehen.

Quellen: France 24 – World