Die Beziehung zwischen den Vereinigten Staaten und Venezuela hat sich über das letzte Jahrhundert hinweg drastisch verändert. Ursprünglich war sie von freundschaftlichen und kooperativen Tönen geprägt, doch heute wird sie zunehmend als ‚räuberisch‘ wahrgenommen. Der entscheidende Faktor in dieser Entwicklung war und bleibt das Öl.
Ein kürzlich veröffentlichter Bericht bietet einen visuellen Einblick in diese komplexe Beziehung. Seit den frühen Jahren des 20. Jahrhunderts war Öl stets das Bindeglied zwischen Washington und Caracas. Die wirtschaftlichen Interessen der USA führten zu einer engen Verbindung, die jedoch zunehmend von politischen Spannungen überschattet wurde.
Besonders unter der Administration von Donald Trump kam es zu Kritik, dass die USA eine Art ‚Diplomatie mit vorgehaltener Waffe‘ betreiben. Trotz dieser Spannungen verteidigen Verbündete Trumps weiterhin die Ölgeschäfte mit Venezuela.
Der Bericht beleuchtet auch historische Dokumente des US-Außenministeriums, die die unverblümte und diplomatisch oft ungeschickte Haltung der USA gegenüber Venezuela über die Jahrzehnte hinweg zeigen. Diese Dokumente unterstreichen die Bedeutung des venezolanischen Öls für die amerikanische Außenpolitik.
Quellen: The Guardian – Americas, The Guardian – World