Die Vereinigten Staaten verstärken ihre Zusammenarbeit mit Ecuador im Kampf gegen den Drogenhandel. US-Außenminister Marco Rubio kündigte während seines Besuchs in Quito an, dass die USA 45 Millionen US-Dollar in die Sicherheitsinfrastruktur Ecuadors investieren werden. Diese finanzielle Unterstützung soll die militärischen Fähigkeiten des Landes im Kampf gegen den Drogenhandel stärken.
Zusätzlich zu den finanziellen Mitteln werden auch zusätzliche Marineeinheiten bereitgestellt, um die ecuadorianischen Gewässer effektiver überwachen zu können. Diese Maßnahmen sind Teil einer breiteren Strategie der USA, die Zusammenarbeit mit lateinamerikanischen Ländern zu intensivieren, um den Drogenhandel in der Region zu bekämpfen.
Rubio lobte Ecuador als einen der engagiertesten Partner im Kampf gegen den Drogenhandel und hob hervor, dass die Zusammenarbeit im Einklang mit den Gesetzen der Partnerländer stehen wird. Dennoch betonte er, dass das US-Militär weiterhin rigoros gegen sogenannte ‚Narco-Terroristen‘ vorgehen wird.
Im Rahmen dieser Zusammenarbeit wurden auch neue Sanktionen und die Einstufung der ecuadorianischen Verbrecherorganisation Los Tiguerones als terroristische Gruppe bekanntgegeben. Diese Maßnahmen sollen dazu beitragen, die Verbrechensbekämpfung in der Region zu verstärken.
Quellen: ZEIT Online, Al Jazeera English, France 24