Angesichts verschärfter Maßnahmen der chilenischen Regierung unter Präsident José Antonio Kast gegen illegale Einwanderung stehen tausende von undokumentierten Venezolanern in Chile vor einem großen Problem. Viele von ihnen möchten das Land verlassen, um in ihre Heimat zurückzukehren, jedoch fehlen ihnen oft die notwendigen Papiere. Zudem gibt es keine konsularischen Dienste, die ihnen dabei helfen könnten, ihre Rückkehr umzusetzen.
Die Situation ist besonders schwierig, da die chilenische Regierung ihre Kampagne gegen illegale Einwanderung mit Abschiebungsflügen und Versprechungen von Massenabschiebungen intensiviert hat. Die venezolanische Gemeinschaft in Chile ist in einer prekären Lage, da es keinen formellen Mechanismus für eine freiwillige Rückkehr gibt und viele keine gültigen Pässe besitzen, um die Ausreise legal durchzuführen.
Der Mangel an konsularischer Unterstützung verschärft die Situation zusätzlich, da die Betroffenen oft keine Möglichkeit haben, die notwendigen Dokumente zu beschaffen. Diese Umstände haben zu einer humanitären Krise geführt, da viele Venezolaner in Chile unter schwierigen Bedingungen leben und keine Perspektive auf eine Verbesserung ihrer Lage sehen.
Quellen: Mercopress