In Venezuela leben viele Menschen seit über 15 Jahren in Notunterkünften, nachdem sie durch Naturkatastrophen wie Erdbeben und Überschwemmungen obdachlos wurden. Der jüngste doppelte Erdstoss im Juni sowie heftige Regenfälle in Caracas haben den Druck auf diese bereits verwundbare Bevölkerung erhöht.
Die venezolanische Regierung steht vor der Herausforderung, den Betroffenen eine dauerhafte Wohnlösung zu bieten. Bisher fehlt es jedoch an ausreichender Unterstützung und Infrastruktur, um den Menschen eine Rückkehr in ein normales Leben zu ermöglichen.
Das Fehlen von Ressourcen und politischer Stabilität erschwert die Situation zusätzlich. Die betroffenen Familien sind gezwungen, in überfüllten und oft unzureichenden Unterkünften zu leben, während sie auf Hilfe warten. Die internationale Gemeinschaft hat wiederholt ihren Willen zur Unterstützung signalisiert, allerdings sind die Fortschritte langsam.
Quellen: El País – Americas