Ein Erdbeben mit einer Stärke von 7,4 hat am Montagmorgen den Westen Kolumbiens erschüttert und weite Teile der Region in Trümmer gelegt. Nach aktuellen Berichten von lokalen Behörden und internationalen Medien liegt die Zahl der Todesopfer bei mindestens 227, wobei die genaue Anzahl der Vermissten noch unklar ist. Besonders stark betroffen ist die Provinz Valle del Cauca, wo ganze Ortschaften nahezu vollständig zerstört wurden.
Rettungskräfte sind rund um die Uhr im Einsatz, um Überlebende aus den Trümmern zu bergen. Die kolumbianische Regierung hat internationale Hilfe angefordert, um die Rettungsaktionen zu unterstützen und die Versorgung der Überlebenden zu gewährleisten. Der kolumbianische Geologische Dienst hat zudem 47 Nachbeben registriert, die die Rettungsarbeiten erschweren. Auch die Infrastruktur ist schwer beschädigt, was die Versorgung der betroffenen Gebiete zusätzlich erschwert.
Die Tragweite des Erdbebens hat weltweit Anteilnahme ausgelöst. Zahlreiche Länder haben bereits Hilfsangebote unterbreitet. Die Situation bleibt angespannt, während die Rettungsteams weiterhin gegen die Zeit arbeiten, um Überlebende zu finden und eine weitere Verschlechterung der humanitären Lage zu verhindern.
Quellen: Colombia Reports, El País – Americas, Spiegel Online, France 24 – World